Im Zuge der umfassenden Aufbereitung aller Funde aus Höhlen im Kanton Obwalden ist bei der Aufarbeitung auch Fundmaterial aus den benachbarten Kantonen von der NeKO-Stiftung gesichtet und von Experten bestimmt worden. Es handelt sich dabei um Tierknochenfunde und zur Datierung entnommene Speleotheme (Höhlensinter) aus mehreren Höhlen. Eine grössere Menge an Fledermaus-Skelett und Nagetierfunde waren nach dem Unfalltod des Archäozoologen Philippe Morel in den 1990er-Jahren nicht mehr auffindbar. Diese kamen dank einigem Rechercheaufwand unter zahlreichen anderen Fundablagen wieder zum Vorschein. M. Trüssel hat in den letzten Tagen alle Funde den zuständigen Stellen der drei Kantone übergeben.

Die Fundschachteln ans Staatsarchiv Nidwalden.
Nachfolgend eine tabellarische Übersicht aller übergebener Funde an Nidwalden, Luzern und Uri:
